Ziehen Sie in Betracht, eine E-Commerce-Website aufzusetzen? Dann sollten Sie wissen, dass der Online-Wettbewerb härter umkämpft ist, als je zuvor.

Warum sind einige Internet-Unternehmen so erfolgreich, während andere kaum Beachtung finden und Umsatz generieren?

Einerseits sollten Sie daran denken, dass der Kunde oft nur das finden will, was er genau sucht – und nicht jede Menge Schnickschnack drumherum. Andererseits müssen Sie den Geschmack der Online-Käuferschaft treffen.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, auf was Sie bei Ihrem Shop achten müssen, wie Retargeting Kampagnen funktionieren und wie diese Ihnen beim verkaufen helfen.

Shopname, Standort und Kontaktinformationen

Wenn Sie 100 % online agieren, können Ihre Käufer sie nicht physisch besuchen. Aus diesem Grund verzichten viele Online-Händler darauf, die grundlegendsten Informationen wie E-Mail oder Telefonnummern aufzulisten. Ziehen Sie in Betracht, dass heute Informationsflut herrscht. Als erstes wollen Kunden auf den ersten Blick wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Wählen Sie einen passenden Shopnamen.

Zweitens wollen sie sicher sein, dass sie bei Problemen oder bei Fragen ohne Umwege auf Sie zugehen können, mit anderen Worten: schaffen Sie Vertrauen, indem Sie reale Informationen bereitstellen.

Produkt- oder Leistungsbeschreibungen – inklusive Preise
Sie verkaufen etwas. Die Kunden kommen zu ihnen, weil sie etwas kaufen wollen. Investieren Sie Zeit in gute Produktbeschreibungen.

Gut bedeutet:
– einfach zu lesende
– leicht zu navigierende
– leicht zu findende

Beschreibungen von Produkten und / oder Dienstleistungen,

– inklusive Preis und aller anfallenden Gebühren.

Das sorgt dafür, dass es für niemanden unangenehme Überraschungen gibt. Dies ist eines der wichtigsten Elemente eines erfolgreichen Webshops.

Bei Produkten: professionelle Bilder sind ein Muss.

Geradliniger Bestellvorgang

Die Kunden müssen Ihren Bestellvorgang als einfach wahrnehmen. Sorgen Sie dafür, dass es keine Stolperstellen gibt und dass die Kunden nicht nach einem versteckten Tab suchen müssen. Je einfacher, desto besser.

Alle Informationen auf einen Blick; oder der „rote Faden“
Die Kunden wollen auf den ersten Blick sehen, ob Sie die Produkte zur Verfügung stellen, nach denen sie gesucht haben. Darüber Aufschluss geben Stil, Art der Produkte und die Menschen, die schon bei ihnen gekauft haben – mittels Kundenrezensionen.

Diese schaffen zudem Vertrauen, das grundlegende Element beim Verkaufen.

Übrigens: „Rufen Sie uns an, um weitere Informationen zu erhalten“, will kein Käufer mehr lesen. Stellen Sie stattdessen alle Informationen auf einen Blick bereit.

Unica Marketing, 2019

Unternehmenshintergrund

Die Käufer von heute sind sehr anspruchsvoll. Je fairtrader, recyclebarer, transparenter und einzigartiger Ihre Produkte sind, desto besser: denken Sie an handgestrickte Kaschmir-Schals aus Wolle, hergestellt in einem kleinen Dorf in Nepal; oder an Töpferkunst von Frauen, die vor Zwangsehen in Afghanistan geflüchtet sind, etc. Geschichten, die das echte Leben geschrieben hat, ziehen immer. Flechten Sie den Hintergrund Ihrer Geschäftsidee in Ihre Unternehmensgeschichte mit ein. Das bietet Ihnen die ideale Gelegenheit, sich von anderen abzuheben.

Garantie, Rückgaben und Rückerstattungen

Die Besucher Ihrer Website möchten sich nicht mit dem Kleingedruckten herumschlagen. Wenn ein Kunde sich nicht sicher ist, wird er keinen Kauf riskieren. Ihre Richtlinien zu Garantien, Rücksendungen, Ersatzlieferungen, Rückerstattungen und anderen wichtigen Einkaufsfaktoren sollten Sie im Voraus bereitstellen, nicht als Fussnote in der E-Mail-Bestätigung.

“Kunden, die sich für diesen Artikel interessiert haben, kauften auch… “
Amazon weiss wie man verkauft. Schauen Sie sich die Tricks der Grossen ab! Einer der Tricks ist Cross- oder Upselling. Verbinden Sie die Produkte miteinander, indem Sie Links zu anderen interessanten Objekten, Dienstleistungen oder Informationen auf Ihrer Website oder zu anderen Websites zur Verfügung stellen.

Wir leben in einem hypervernetzten Zeitalter. Daher ist es in den Augen der Kunden ein Vorteil, wenn sie ihnen das Leben leichter machen. Zum Beispiel, indem Sie ihnen die Sucharbeit abnehmen.

Aktuelle Informationen


Kunden wollen keine veralteten Informationen. Ebenso wenig wollen sie Weihnachtskäufe im Frühling erledigen. Halten Sie Ihre Informationen aktuell und so die Kunden bei der Stange.

Online Marketing: Social Media und Retargeting

Der zweite Teil des Artikels beschäftigt sich damit, wie Sie Ihr Produkt im Internet erfolgreicher verkaufen können.
Social Media Marketing & Newsletter-System
Schauen Sie sich bitte für dieses Themengebiet diesen Artikel an:

Retargeting Kampagnen

Retargeting ist eine der Schlüsselstrategien, wenn es darum geht, internetbasierte Verkäufe zu unterstützen.

Falls Retargeting für Sie Neuland ist, kommt dieser Abschnitt wie gerufen. Sie lernen in den nächsten Minuten die Funktionsweise von Retargeting kennen und werden nach der Lektüre wissen, wie Sie es zum Erreichen von Geschäftszielen erreichen können.

Was ist Retargeting?

Retargeting ist eine informationsbasierte Kampagnenart. Im Gegensatz zu allgemeinen Banneranzeigen sind Retargeting-Anzeigen eine Form von gezielter Onlinewerbung.

Sie werden nur Personen gezeigt, die Ihre Webseite bereits besucht haben, oder Leads / resp. Kontakte sind.

So funktionieren Retargeting Kampagnen

Es gibt zwei Arten von Retargeting: pixelbasiert und listenbasiert. Die Art und Weise, wie die zwei Arten funktionieren, ist unterschiedlich. Jede Art hat – je nach Kampagnenziel – ihre Vor- und Nachteile.

Häufig ist Retargeting pixelbasiert. Es verschafft Ihnen die Möglichkeit, einem anonymen Webseitenbesucher Ihre Produkte erneut anzuzeigen, nachdem er Interesse gezeigt hat:

Wenn jemand Ihre Website besucht, platziert die Seite ein unauffälliger JavaScript-Code (oft Pixel genannt) im Browser des Besuchers. Wenn er die Webseite verlässt, benachrichtigt dieses «Cookie» die Retargeting-Plattformen, bestimmte Anzeigen für Sie zu schalten. Das geschieht aufgrund der von Ihnen besuchten Webseiten.

Version 2 – listenbasiertes Retargeting

Listenbasiertes Retargeting funktioniert aufgrund von bereits gesammelten und verarbeiteten Daten.

Sie können Listen, die Sie selbst anlegen, für Retargeting-Anzeigen verwenden. Dafür stellen Sie eine Liste von E-Mail-Adressen zusammen und laden diese in eine von Ihnen erstellte oder zur Verfügung gestellte Retargeting-Kampagne. Häufig passiert das auf Facebook, LinkedIn, oder Twitter.

Die Plattform identifiziert entsprechende Benutzer und stellt die Retargeting-Anzeigen nur für sie bereit.

Augenscheinlich überwiegen die Vorteile der ersten Kampagnenart. Wenn Ihre Listen jedoch gross genug sind, kann auch diese Art von Retargeting gut funktionieren.

Welche Ziele hat Retargeting?

Die meisten Retargeting Kampagnen fallen in eine von zwei Kategorien:

Markenbewusstsein oder Conversions

Erstere sind hilfreich, wenn Sie Website-Besucher erneut einbinden und über relevante Produkte, Funktionen oder Ankündigungen informieren möchten. Diese Anzeigen werden normalerweise für pixelbasierte Listen verwendet.

Der Nachteil ist, dass Sie recht allgemeinen Content streuen, und das für Personen, die sich noch nicht allzu intensiv mit Ihren Angeboten beschäftigt haben. Der Empfänger befindet sich noch nicht in Ihrer Kontaktdatenbank und Klickraten lassen manchmal zu wünschen übrig.

Das ist jedoch okay, weil das Ziel Ihrer Kampagne ein anderes ist: es besteht darin, die Interessenten auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Diese Art Kampagnen sind häufig Vorläufer für ein viel effektiveres Kampagnenziel: Conversion-Kampagnen.

Conversion-Kampagnen

Conversion-Kampagnen zielen darauf ab, dass User auf Ihre Anzeige klicken und einen von Ihnen definierten, nächsten Schritt ausführen.
• Ein Formular ausfüllen
• Link anklicken
• Für den Newsletter eintragen

Conversion-Kampagnen eignen sich am besten für Listen aus Ihrem Sales-Funnel, weil Sie den Erfolg für Conversion-basierte Daten mit Metriken messen können, seien es Webseiten-Klicks, Formulare ausfüllen oder Costs-per-Lead (CPL-) Analyse.

Zusammenfassung:
• Sie können pixelbasierte Anzeigen verwenden, um Leads zu generieren.
• Die Anzeigen leiten die Nutzer auf Zielseiten weiter, auf denen sie ihre Informationen eingeben können.
• Nun können Sie die Liste für genauere Conversion-Anzeigen verwenden.

In der Regel erscheinen Ihre Anzeigen für Kontakte, die Ihnen bereits begrenzte Informationen zur Verfügung gestellt haben. Der nächste Schritt besteht entweder darin, dass Sie mehr Informationen bekommen.
Natürlich können Sie Conversion-Kampagnen auch für den Verkauf verwenden:

Senden Sie zum Beispiel jenen Kontakten, die bereits Ihr E-Book heruntergeladen haben, einen Link zu, unter dem sie sich für einen kostenlosen Testlauf Ihres Produkts anmelden können.
Welches Tool soll ich verwenden?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie Sie Retargeting implementieren können.

1) Sie wählen einen Provider: PerfectAudience, AdRoll, Retargeter, oder Bizo, um nur einige zu nennen.
2) Sie beauftragen uns, die Kampagnen für Sie zu schalten.
3) Sie schalten Kampagnen direkt auf Social Media Plattformen und messen Sie mit Metriken

Zusammenfassung und Fazit

Dieser Artikel zeigt: wenn Sie erfolgreich verkaufen wollen, müssen Sie es den Kunden so einfach wie möglich machen, etwas zu kaufen.

Priorisieren Sie Benutzerfreundlichkeit – jeder andere Aspekt Ihrer Website ist zweitrangig. Was ist besser – eine hübsche Website oder eine, die erfolgreich ist?

Danach können Sie sich auf die Feinheiten konzentrieren. Zum Beispiel auf Social-Media-Retargeting. Dieses System funktioniert, weil Sie Ihre Werbung nicht breit, sondern recht gezielt streuen.

Studien zeigen, dass Nutzer lieber Inhalte teilen oder kommentieren, denen sie nicht willkürlich ausgesetzt sind – schliesslich haben Sie bereits Ihre Webseite besucht und sie sehen, dass das Angebot von einer «echten Marke» mit einem «echten Konto» bereitgestellt wird – im Gegensatz zu einem allgemeinen Banner oder der gefürchteten Kaltakquise.

Sind Sie startbereit? Wir unterstützen Sie gern bei der Umsetzung Ihrer Pläne. Sprechen Sie uns an.